Planungen für die 9. PfinstTour

Die Planungen für die 9. PfingstTour laufen.

Dieses Jahr geht es zum ersten mal nicht ins Allgäu sondern in die Lechtaler Alpen. Wir werden einen Teil der Lechquellenrunde in Angriff nehmen.

Im Folgenden die genaue Übersicht:

DatumStartZielDauer hDistanz kmAufstieg hm
FreitagLechFreiburger Hütte05:0013,2+450 / -15
SamstagFreiburger HütteRavensburger Hütte05:1511,3+686 / -648
SonntagRavensburger HütteStuttgarter Hütte06:3013,5+1138 / -781
MontagStuttgarter HütteLech05:1512,0+394 / -1232
Gesamt22:0050+2500 / -2500

Alle Hütte haben noch geschlossen und wir werden uns in den Winterräumen komplett selbst versorgen. Da wir eine Menge Schnee erwarten starten wir die Tour über die Freiburger Hütte. Diese hat den leichtesten Zustieg. So lassen sich die Verhältnisse vor Ort am besten einschätzen.
Bei Bedarf passen wir die Route natürlich den Bedingungen an.

Links zu den einzelnen Etappen auf Outdooractive:
Etappe 1
Etappe 2
Etappe 3
Etappe 4

Allgäu im Mai 2018

Da ja leider die diesjährige PfingstTour ausgefallen ist, habe wir die Tour vom Charakter her nun zwei Wochen später durchgeführt. Jedoch nicht als „PfingstTour“!

Eckdaten der Tour

Datum 31.05. bis 02.06.2018
Ausgangspunkt Parkplatz Schwendle (Kleinwalsertal)
Endpunkt Parkplatz Schwendle (Kleinwalsertal)
Weglänge 33 Kilometer
Höhenmeter 2950 Meter
Gipfel Mindelheimer Köpfle (2208m)
Geißhorn (2366m)
Großer Widderstein (2533m)
Hütten Fiderepasshütte (2070m)
Mindelheimer Hütte (2013m)
Wetter 31.05. anfangs leichter Regen mit Gewitterneigung, später sonnig
01.06. bewölkt
02.06. heiter bis wolkig / Nebel auf den Gipflen
oberhalb 1900m noch einige Schneefelder
Teilnehmer Manuel
Tatjana

Tourenbeschreibung

erster Tag

Am ersten Tag stiegen wir lediglich vom Parktplatz in Schwendle (Mittelberg im Kleinwalsertal) zur Fiderepasshütte auf. Los ging es gegen 15:45 Uhr.

Los geht’s am Paktplatz in Schwendle

Noch regnet es leicht

Aber auf dem letzen Anstieg zur Hütte, wurde das Wetter immer besser!

An der Fiderepasshütte angekommen konnten wir die strahlenden Sonne genießen.

Fiderepasshütte mit Winterraum im Vordergrund

Blick Richtung NO (Oberstdorf)

Eckdaten des ersten Tages

Datum 31.05.2018
Ausgangspunkt Parkplatz Schwendle (Kleinwalsertal)
Endpunkt Fiderepasshütte
Weglänge 6,1 km
Höhenmeter +1045 m / -158 m
Gipfel

Google Earth Track Übersicht

Etappen und Zeitangaben des ersten Tages

Ausgangspunkt Endpunkt Zeit
Parkplatz Schwendle (1170m) Fluchtalpe (1380m) 40 min
Fluchtalpe (1380m) Fiderepasshütte (2070m) 1 h 35 min
Gesamt 2 h 15 min

Fazit des ersten Tages

Ein gemütlicher Aufstieg auf die Fiderepasshütte. Dieser Zustieg zur Hütte ist der einfachste und schnellste. Auch für Familien geeignet.

keine Allgäuer PfingstTour 2018

Leider fand dieses Jahr keine Allgäuer PfingstTour statt. Sie wäre diesmal zum 9. Male in Folge durchgeführt worden.

Eine Nachholtermin für die Tour ist für das kommende Wochenende angesetzt. Jedoch wird es keine „offizielle“ Allgäuer PfingstTour.

Für die 9. Allgäuer PfingstTour ist folgendes Datum angesetzt: 07. – 10. Juni 2019

Planungen für die 1. Mai-Tour laufen

Um früh in die Saison zu starten, wollen wir bereits am 1. Mai eine kleine Tour mit Übernachtung unternehmen. Da Wetter- und Schneelage noch nicht 100%-ig vorhergesagt werden kann, stehen aktuell zwei mögliche Ziele zur Auswahl:

  1. Fiderepasshüte
  2. Gimpelhaus

Im Folgenden werden die zwei Möglichkeiten näher beschrieben und die spätere Auswahl der Tour dargelegt.

Tourenvorschläge

Variante 1: Fiderepasshütte

Passend zu den derzeit noch vorherrschenden Temperaturen und als Einstimmung zur 8. Allgäuer PfingstTour bietet sich der Winterraum der Fiderepasshütte an. Dieser stellt 15 Lagerplätze zur Verfügung. Der Zustieg zur Hütte erfolgt vom Kleinwalsertal aus und startet beim Gasthof Schwendle.

Zustieg Fiederepasshuette

Zustieg Fiederepasshuette von oben

Zustieg Fiederepasshuette von oben

Zustieg Fiederepasshuette Höhenprofil

Entscheidend für die Auswahl dieser Tour sind folgende Punkte:

  • Schneelage
  • Wetterlage

Besonderheit beim Winterraum ist die komplette Selbstversorgung. Wir müssen alles selber machen. Mit Holz heizen und kochen. Schnee schmelzen um Wasser für Tee und zum Waschen zu haben. Es gibt keine Duschen und nur ein Plumpsklo.

Die Frage der Verpflegung wird kurzfristig im Detail geklärt.

Variante 2: Gimpelhaus

Das Gimpelhaus stellt eine attraktive Variante dar, welche auch bei ungünstigeren Wetterbedingungen durchführbar ist. Diese Hütte ist am 1. Mai bereits bewirtschaftet.

Zustieg Gimpelhaus

Zustieg Gimpelhaus von oben

Zustieg Gimpelhaus von oben

Zustieg Gimpelhaus Höhenprofil

Da die Hütte bereits bewirtschaftet ist, brauchen wir bei dieser Variante weniger Verpflegung mitnehmen und können uns auf der Hütte wie in einem Gasthaus versorgen lassen.

Informationen

Das Wichtigste bei der Tour ist die Ausrüstung, sprich Schuhe, Kleidung und Marschgepäck. Als kleine Hilfestellung ist anbei eine Packliste, die als Orientierung dienen soll. Da wir recht früh in die Saison starten, sollte auf ausreichend warme Kleidung geachtet werden. Hierbei gilt das Zwiebelschalenprinzip.

Packliste_2_5_taegig_Huette

Die generelle Durchführung der Tour hängt wie die Auswahl der Tour vom Wetter ab.
Bei extremen Wetterbedingungen wird die Tour nicht stattfinden.
Nieselregen oder Bewölkung hingegen halten uns nicht ab.

Die Übernachtungskosten liegen bei 13,00 € pro Person (Gimpelhaus).
Der Winterraum ist etwas günstiger (genauer Preis nicht bekannt).

Wanderung zur refuge de Prati

Eckdaten der Tour

Datum 18.05.2016
Ausgangspunkt Parkplatz Col de Verde (1289m)
Endpunkt Parkplatz Col de Verde (1289m)
Weglänge 10,1 Kilometer
Höhenmeter 690 Meter
Gipfel keine
Hütten Le refuge de Prati (1820m)
Wetter bedekt / neblig
Teilnehmer Gerda
Manuel
Tatjana
GPS Daten folge dem Link

Tourenbeschreibung

Bei bedecktem Himmel starteten wir gegen 13:30 starteten wir vom Parkplatz am Col de Verde. Der Weg Richtung refuge de Prati beginnt auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Relativ gemütlich schlängelt sich der Weg durch den Wald. Da wir dank des Wetters keine Aussicht genießen konnten, konzentrierten wir uns auf die Flora und Fauna. Am besten lasse ich ein paar Bilder sprechen:

DSC02274
Korsische Nieswurz (Helleborus argutifolius)

DSC02277
Korsische Nieswurz (Helleborus argutifolius)

unregelmäßiges Fangnetz – evtl. Kräuselspinne

unregelmäßiges Fangnetz – evtl. Kräuselspinne

Raupen des Eichen-Prozessionsspinners

Raupen des Eichen-Prozessionsspinners

Pfingst-Veilchen (Viola sororia)

Weißer Germer (Veratrum album)

Am Rande des Waldes wartete schon die Wolkendecke auf uns um uns nach und nach einzuhüllen.

Anstieg zur Bocca d’OruAnstieg zur Bocca d’Oru

An der Bocca d’Oru angekommen waren wir mittlerweile mitten in der Wolke. Die Sicht war gleich null!

Bocca D’Oru (1840m)

Hier oben konnten wir keine Bilder mehr aufnehmen, geschweige denn Aufnahmen von der Aussicht machen. Wir liefen dann noch gemütlich ca. 30min bis zum refuge de Prati (1820m). Ab und zu begegneten uns Wanderer die auf dem GR20 unterwegs waren. Die Hütte hatte leider geschlossen. So liefer wir wieder ein Stück zurück und machen am Wegrand eine kleine Vesperpause. Hier oben war es ziemlich kalt geworden. Also packe ich meinen Kocher aus und bereitete eine Suppe zu.

Dann ging es den gleichen Weg wieder zurück. Immer wieder begegneten uns nun andere Wanderer. Im Großen und Ganzen hatten wir den Weg aber für uns. Das lag wohl hauptsächlich an dem „genialen“ Wetter. Schließlich erreichten wir dann auch wieder unseren Parkplatz am Col de Verde (1289m).

Parkplatz Col de Verde (1289m)

Auf der Rückfahrt zu unserer Ferienwohnung hielten wir noch einmal kurz an, um den Blick aufs Meer zwischen den Bergen zu genießen.

Blick Richtung Meer

Etappen und Zeitangaben

Ausgangspunkt Endpunkt Zeit
Parkplatz Col de Verde (1289m) Bocca D’Oru (1840m) 2,5h
Bocca D’Oru (1840m) Le refuge de Prati (1820m) 0,5h
Le refuge de Prati (1820m) Bocca D’Oru (1840m) 1h
Bocca D’Oru (1840m) Parkplatz Col de Verde (1289m) 1,5h

Erkundungstour zur Fiderepasshütte am 06. und 05 Mai

Um das schöne Wetter zu nutzen und die Verhältnisse vor Ort zu checken haben wir am vergangenen Wochenende eine kleine Erkundungstour zu Fiderepasshütte gemacht.

Eckdaten der Tour

Datum 06. bis 07.06.2015
Ausgangspunkt Parkplatz Bergheim Moser (Mittelberg / Kleinwalsertal)
Endpunkt Parkplatz Bergheim Moser (Mittelberg / Kleinwalsertal)
Weglänge 10,5 Kilometer
Höhenmeter 970 Meter
Gipfel keine
Hütten Fiderepasshütte (2070m)
Wetter sonnig /wolkenlos
Teilnehmer Manuel
Tatjana
GPS Daten folge dem Link

Tourenbeschreibung

Gegen 14:00 Uhr starteten wir am Parkplatz Bergheim Moser bei Mittelberg im Kleinwalsertal. Es war sonnig bei ca. 25°C und wolkenlos.

Aufstieg zur Fiderepasshütte
Aufstieg zur Fiderepasshütte

Bis ca.  1500m war der Weg schneefrei (Waldrand nach den Serpentinen oberhalb der Fluchtalpe). Ab dort wurde das Vorankommen schnell mühsam, da wir bis zu den Knien im sulzigen Schnee steckten.

Beginn der Schneezone
Beginn der Schneezone bei ca. 1500m

Nach dem ersten Aufschwung im Schnee konnte der restliche Weg zur Hütte gut eingesehen werden.

 

Wegverlauf zur Fiderepasshütte auf ca. 1750m
Wegverlauf zur Fiderepasshütte auf ca. 1750m

flinker Bergsteiger
flinker Bergsteiger

Nach 4h kamen wir dann endlich auf der Hütte an. Wir aßen dann zusammen mit vier weiteren Bergsteigern, die bereits auf der Hütte waren, zu Abend.

Am nächsten Morgen stiegen wir um kurz vor 8 Uhr wieder ab.

Link zum Panorama: https://goo.gl/maps/e4DXUVVM3t42

Über nach war die oberste Schneeschicht wieder gefroren. Leider nicht fest genug, um auf ihr sicher zu gehen. Also brachen wir wieder bis zum Knie, teilweise sogar bis zur Hüfte, in den Schnee ein. Nur diesmal holten wir uns noch zusätzlich blaue Flecken an den Schienbeinen wegen der harten obersten Schneeschicht.

Dennoch stiegen wir recht zügig in 1:45h ab.

Fazit

Mal wieder eine sehr schöne Tour bei perfektem Wetter. Es liegt noch eine Menge Schnee oberhalb 1500m. Für unsere PfingstTour bedeutet das einen ersten sehr langen Tag. Wir werden bis zur Mindelheimer Hütte vermutlich 10-11h benötigen. Denkt bitte vor allem an genügend Verpflegung und Wasser. Wichtig sind auch Gamaschen. Zudem müssen wir uns auf etwas schlechteres Wetter einstellen. Uns erwartet wechselhaftes Wetter mit Temperaturen im unteren einstelligen Bereich!

 

Zwischenablage01

Planung für die 7. Allgäuer PfingtTour steht

Nicht einmal mehr zwei Wochen bis es los geht – höchste Zeit für eine genaue Planung der diesjährigen PfingstTour.

Eckdaten

Datum 14. bis 16.05.2016
Abfahrt Ellwangen Samstag, 05:45 Uhr
Ausgangspunkt Parkplatz Baad (Kleinwalsertal)
Tourbeginn Samstag, 08:00 Uhr
Endpunkt Parkplatz Wildental (Kleinwalsertal)
Tourende Montag, Vormittag

Etappenplanung

Karte

Samtstag, 14.05.2016:
—> 15km; +1250hm -400hm
Abfahrt um 05:45 Uhr in Ellwangen; Aufstieg zur Mindelheimer Hütte vom Parkplatz in Baad (Kleinwalsertal). Optional wird der Gipfel des Großen Widdersteins bestiegen.

Sonntag, 15.05.2016:
—> 5km; +3400hm: -400hm
Übergang zur Fiderepasshütte über den Krumbacher Höhenweg.

Montag, 16.05.2016:
—> 5,3 km; +50hm; -950hm
Abstieg zum Parkplatz Wildental (Mittelberg im Kleinwalsertal).

Die Etappen werden vor Ort noch an die Wetterbedingungen und an die Kondition der Gruppe angepasst.

Allgemeine Hinweise

Da zu diesem Zeitpunkt noch keine Hütte bewirtschaftet ist, werden wir ausschließlich in den Winterräumen nächtigen. Dies bedeutet ebenfalls, dass wir unser Essen selbst mitbringen müssen. Für das gemeinsame Abendessen auf den Hütten werden wir uns noch kurzfristig absprechen (wer nimmt was mit?).

Wer noch nicht genau weiß was er auf eine solche Wanderung mitnehmen soll – hier eine von mir zusammengestellte Packliste: Download Packliste

Die Liste ist nicht speziell auf diese Wanderung angepasst. Es fehlen Angaben zum Übernachten in Winterräumen, sowie zusätzliche Kleidung für Schnee.

Wetter

Für eine zuverlässige Prognose ist es noch zu früh. Jedoch sollten wir uns auf wechselhaftes Wetter einstellen. Die Schneelage wird an diesem Wochenende vor Ort geprüft.

Auf geht’s

Ich freue mich schon mit euch auch in diesem Jahr die Saison zu eröffnen bevor die Hütten aufmachen. Bereitet euch ebenfalls gut vor, packt rechtzeitig und falls ihr etwas brauchen solltet meldet euch bitte.

Bis nächste Woche Samstag!

Wochenendtour in den Vilsalpseebergen

Eckdaten der Tour

Datum 06. bis 07.06.2015
Ausgangspunkt Parkplatz Vilsalpsee
Endpunkt Parkplatz Vilsalpsee
Weglänge 18,5 Kilometer
Höhenmeter 1750 Meter
Gipfel Rote Spitze (2130m)
Steinkarspitze (2067m)
Knappenkopf (2071m)
Kugelhorn (2126m)
Hütten Landsberger Hütte (1810m)
Wetter 06.06 starkes Gewitter
07.06 sonnig /wolkenlos
Teilnehmer Manuel
Tatjana
GPS Daten folge dem Link

Tourenbeschreibung

erster Tag

Gegen 18:00 Uhr starteten wir den Aufstieg zur Landsberger Hütte am Parkplatz Vilsalpsee. Das Wetter war bedeckt und es waren Gewitter angekündigt. Also zogen wir zügig los. Der der Weg entlang des Vilsalpsees zur Landsberger Hütte ist auf Grund eines drohenden Felssturzes seit 2012 gesperrt. Wir wagten jedoch das Risiko und liefen zügig durch das „Gefahrengebiet“.

DSC01578
Vilsalpsee (links ist deutlich der Felssturz zu erkennen)

Link zu einem Zeitungsartikel von 2013 auf meinbezirk.at zum Felssturz am Vilsalpsee: folge dem Link

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Aufstieg zur Landsberger Hütte vom Vilsalpsee

Nach etwa 30 Minuten fing es an zu regnen und nach einer Stunde begann es zu donnern. So mussten wir den Rest des Weges zur Hütte im strömenden Regen zurücklegen, während über uns das Gewitter tobte. Die Blitze entluden sich alle in höheren Schichten und schlugen nirgend in der Umbebung ein.

Auf der Hütte wechselten wir rasch die Kleider und wärmten uns mit einer Suppe.

Etappen und Zeitangaben des ersten Tages

Ausgangspunkt Endpunkt Zeit
Parkplatz Vilsalpsee (1165m) Landsberger Hütte (1810m) 2h

Fazit des ersten Tages

Ein einfacher Aufstieg zu einer sehr gemütlichen Hütte. Leider ist der Weg am Vilsalpsee wegen Felssturzgefahr gesperrt. Man sollte hier wissen was man tut!!!

zweiter Tag

Standen früh auf und verzehrten unser selbst mitgebrachtes Frühstück. Leider hatten wir am Abend zuvor vergessen unsere Wasservorräte aufzufüllen und mussten bis 07:00 Uhr warten bis die Küche öffnete (das Wasser aus der Zisterne wollten wir nicht trinken).

Kurz nach 07.00 Uhr ging es also los. Wir bestiegen zuerst die Rote Spitze (2130m).

Rote Spitze (2130m) Südhang
Rote Spitze (2130m) Südhang

Dabei konnten wir etwa 50m unterhalb des Gipfels ein Mutterschaf beobachten, dass zwei ganz frische Lämmlein geboren hatte.

Mutterschaf mit Lamm
Mutterschaf mit Lamm

Lämmlein
Lämmlein

Oben angekommen wurden wir zusätzlich mit einem tollen Ausblick belohnt (leider lassen sich aktuell keine Panoramas von Google einbinden).

Link zum Panorama: https://goo.gl/maps/dUTWN

Danach ging es weiter zum Nachbargipfel – der Steinkarspitze (2067m)

Link zum Panorama: https://goo.gl/maps/pimTv

Wir folgten dem Grat Richtung Kalbleggspitze und querten dann zum Kirchdachsattel oberhalb des Schrecksees. Dabei bot sich ein toller Blick auf die Rote Spitze.

Rote Spitze (2130m) Westseite
Rote Spitze (2130m) Westseite

Rote Spitze (2130m) Westseite
Rote Spitze (2130m) Westseite

Rote Spitze (2130m) und Steinkarspitze (2067m) von Westen
Rote Spitze (2130m) und Steinkarspitze (2067m) von Westen

Gegen 10:30 erreichten wir den Kirchdachsattel und machten eine kleine Rast. Gestärkt ging es weiter zum Knappenkopf (2071m), gefolgt vom Kugelhorn (2126m).

DSC01636
Blick vom Knappenkopf (2071m) Richtung Süd-Westen mit Schrecksee, dahinter der Daumengruppe und mittig dem Hochvogel (2592m)

Auf dem Kugelhorn (2126m) gönnten wir uns ebenfalls eine kleine Pause und verzehrten unser Mittagessen.

Link zum Panorama: https://goo.gl/maps/xoINl

Hier ein paar Bilder vom Kugelhorn (2126m):

Vilsalpsee von Südwesten
Vilsalpsee von Südwesten

Hohe Ifen (2230m)
Hohe Ifen (2230m)

Daumengruppe - links Nebelhorn (2224m), rechts Großer Daumen (2280m) und Kleiner Daumen (2197 m)
Daumengruppe – links Nebelhorn (2224m), rechts Großer Daumen (2280m) und Kleiner Daumen (2197 m)

 

link Einstein (1866m), mittig Breitenberg (1838 m),rechts Aggenstein (1986m)
link Einstein (1866m), mittig Breitenberg (1838 m),rechts Aggenstein (1986m)

 

Rauhhorn (2240m) und Gaishorn (2247m)
Rauhhorn (2240m) und Gaishorn (2247m)

Felssturz am Vilsalpsee Ostufer
Felssturz am Vilsalpsee Ostufer

Während wir den Ausblick in vollen Zügen genossen gesellte sich noch ein Schwalbenschwanz zu uns.

Schwalbenschwanz
Schwalbenschwanz

Wir stiegen zuerst zur Hinteren Schafswanne (1957m) ab, querten dann unterhalb des Rauhhorns (2240m) Richtung Vordere Schafswanne (2055m). Dann schlugen wir den Abstieg zum Vilsalbsee ein. Dies war das einzige Stück der Tour, dass nach unseren Empfindungen unangenehm zum Laufen war. Ich kann mich nicht erinnen jemals zuvor einen so schlechten Abstieg gelaufen zu sein. Wir werden ihn bei unseren nächsten Touren meiden und nur im Notfall nutzen.

Wasserfall südlich des Vilsalsees
Wasserfall südlich des Vilsalsees

Etwas angeschlagen vom ungemütlichen und kräfteraubenden Abstieg machten wir uns am westlichen Ufers des Vilsaplsees zu unserem Auto auf.

Etappen und Zeitangaben des ersten Tages

Ausgangspunkt Endpunkt Zeit
Landsberger Hütte (1810m) Rote Spitze (2130m) 1h
Rote Spitze (2130m) Steinkarspitze (2067m) 0,5h
Steinkarspitze (2067m) Knappenkopf (2071m) 2,5h
Knappenkopf (2071m) Kugelhorn (2126m) 0,5h
Kugelhorn (2126m) Parkplatz Vilsalpsee (1165m) 3h

Fazit des ersten Tages

Eine herrliche Tour bei der das Wetter mitspielte. Wunderbare Ausblicke und einfache Wege. Lediglich der Abstieg könnte optimiert werden.