5 neue Pflanzen in der Alpenflora

In die Alpenflora wurden 5  neue Pflanzen aufgenommen.

Darunter die giftigste Pflanze Europas, eine Heilpflanze für Augenleiden, sowie eine Blume die nach dem Geräusch benannt ist, dass wie verursacht wenn sie verblüht ist.

Schaut rein – vielleicht erkennt ihr ja die eine oder andere Blume wieder.

hier gehts zur:  Alpenflora

 

DAV-Ausfahrt der Bergsteiger Ellwangen zum Tegelberg

Die für September ausgeschriebene Ausfahrt zum Tegelberg wurde vorverlegt und fand schon am vergangenen Samstag statt.

Teilgenommen haben: Alois, Birte, Lisa, Manuel, Tatjana und Rainer

Um 06:00 Uhr ging es am P+R Parkplatz an der Autobahnauffahrt in Ellwangen los. Gegen 08:00 Uhr genossen wir bereits den Blick auf das Schloss Neuschwanstein und erreichten kurze Zeit später den Parkplatz der Tegelbergbahn (Tages-Parkgebühr 4€).

Das Wetter war bedeckt und es sollte laut Wetterbericht noch regnen. Davon ließen wir und jedoch keinesfalls abschrecken.

Der Zustieg verlieft anfangs über eine geteerte recht steile Zufahrtsstraße bis wir dem Abzweig rechts in den Wald folgten. Nach  knapp einer Stunde erreichten wir den „Anseilplatz“.

Tegelberg_001
„Anseilplatz“ Gelbe Wand

Wir legten rasch unsere Ausrüstung an und stiegen in den Übungsklettersteig „Gelbe Wand“ ein. Geübte Kletterer können hier auch ohne Sicherung schnell vorwärts kommen.  Bereits ab hier bot sich uns immer wieder ein toller Blick auf die Füssener Seenlansschaft.

Tegelberg_002
Einstieg in den Tegelbergsteig

Der Einstieg in den Tegelbergsteig ist  durch die lange Leiter sehr gut zu finden. Nun begann der Klettersteig interessant zu werden. Auf den Tafeln war er früher mit C/D angegeben – das D ist jedoch mittlerweile durchgestrichen oder abgekratzt. Rückblickend kann ich verstehen, dass bei der Einordnung Uneinigkeit herrscht. Im Steig gibt es keine D-Stellen, jedoch das das Niveau recht durchgängig bei C. Dadurch ersteint der Klettersteig evtl. schwieriger, als andere C-Klettersteige, welche nur 1-2 Schlüsselstellen mit C-Niveau haben.

Tegelberg_003
Querung im Tegelbergsteig

Kurz vor dem Ausstieg überrascht der Klettersteig mit einer tollen Route durch einen Spalt und später mit einem genialen Blick auf einen kleinen Felsturm.

Tegelberg_004
Spalt im Tegelbergsteig
Tegelberg_005
Blick aus dem Spalt Richtung Füssen
Tegelberg_006
Felsturm oberhalb des Spalts mit Füsserner Seenlandschaft

Nach dem Austieg lief ich noch auf die rechte Felskuppe von wo aus sich ein fantastischer Ausblick bot. Weiter oben wurde die Aussicht durch die Wolken immer wieder sehr eingeschränkt.

Tegelberg_009
Blick auf die Füssener Seenlandschaft
Tegelberg_007
Blick auf die Füssener Seenlandschaft

Wärend ein Teil der Gruppe sich auf den Weg zum Fingersteig machte gingen die Anderen zum Tegelberghaus. Beim Aufstieg bot sich noch ein nettes „Fenster“.

Tegelberg_008
Fenster zur Füssener Seenlandschaft

Leider ist das Schloss Neuschwanstein weder während des Klettersteigs noch vom Tegelberghaus aus zusehen. Nach einer kleinen Stärkung im Panoramarestaurant machten wir uns auf den Rückweg. Über die Rohrkopfhütte stiegen wir wieder zum Parkplatz der Tegelbergbahn ab. Hier bot sich uns endlich ein Blick auf das Bauwerk von König Ludwig.

Tegelberg_012
Schloss Neuschwanstein
Tegelberg_010
Schloss Hohenschwangau mit Alpsee
Tegelberg_011
Königsschlösser mit Alpsee

Wieder zurück am Parkplatz nutzen wir noch das Kneippbecken um unseren Füßen etwas Entspannung zu gönnen. Gegen 18:00 Uhr endete die Ausfahrt wieder in Ellwangen am P+R Parkplatz.

Rückblick:

Der Tegelbergsteig ist ein abwechlungsreicher Klettersteig mit toller Routenführung. Stellenweise leider etwas abgespeckt. Wer noch noch nie einen Klettersteig zuvor gemacht hat, sollte jedoch mit einem anderen beginnen und erstmal „nur“ die Gelbe Wand machen. Auch für kleine Kinder ist der KletteTegelbergsteig rsteig ungeeignet, da viele große Tritte nötig sind. Alles in allem aber ein sehr gelungener Klettersteig, der sich noch um den recht anspruchsvollen Fingersteig erweiten lässt.

Informative Links zur Tour:

 

Rauf oder runter?

Hat es unterschiedliche gesundheitliche Auswirkungen, ob man steil bergauf oder bergab wandert? In mancher Hinsicht wohl schon, wie Forscher sagen. In den Alpen wurde eine Studie durchgeführt, bei der 45 Freiwillige 2 Monate lang wiederholt einen 30 Grad steilen Berg hinaufgingen und dann mit der Seilbahn jeweils wieder talwärts fuhren. Das Ganze wiederholten sie weitere 2 Monate in umgekehrter Richtung. Während „schlechtes“ Cholesterin sowohl durch Bergauf- als auch durch Bergabgehen gesenkt wurde, zeigt die Studie laut dem Tufts University Health Nutrition Letter auch, dass „Bergaufgehen effektiver die Triglyzeridwerte (Neutralfette) reduzierte, wogegen Bergabgehen stärker die Blutzuckerwerte senkte und die Glukosetoleranz verbesserte“. Somit wäre Bergabgehen gut für Diabetiker und außerdem für sportliche Anfänger etwas leichter. Entsprechend könnten Stadtbewohner in höheren Häusern vielleicht mit dem Fahrstuhl nach oben fahren und dann die Treppe hinuntergehen oder oben auf einem Hügel aus der Straßenbahn aussteigen und unten wieder einsteigen. Dabei sollte man jedoch bedenken, dass die Knie bergab stärker belastet werden.


gefunden in der Zeitschrift Erwachet! Ausgabe vom 08.10.2005 Seite 28 unter „Wir beobachten die Welt“